Hilfe für Herzenswünsche

Hilfe für Herzenswünsche

Schülersprecher Sean Paul Renker und Chantal Sophie Mangelsdorf (Mitte), Ulrich Dressel vom Schulförderverein sowie Schulleiterin Katrin Proschmann und Olivia Heiland (rechts) von der DAK-Gesundheit.

Gera Chantal Sophie Mangelsdorf, Josie Quadejacob und Sean Paul Renker, Schülersprecher am Zabelgymnasium Gera, stellten sich gestern einer besonderen Herausforderung: Anhand von Steckbriefen, die Daniela Kottke vom SRH Wald-Klinikum von sieben, an Krebs erkrankten Patienten, zumeist Jahrgang 1970 und jünger, mitgebracht und vorgestellt hatte, entschieden sie über die erste Vergabe 2019 von Spendengeldern aus der traditionsreichen Benefizaktion „Laufen mit Herz“.Spende für Kurzurlaub und Fahrrad

Jede der sieben Familien kann sich nun über eine finanzielle Zuwendung freuen. Damit wird der eine oder andere Herzenswunsch in Erfüllung gehen, beispielsweise ein Fahrrad für die Tochter, ein Schwimmkurs fürs Baby, ein Zuschuss für eine Wohnungsrenovierung, einen Kurzurlaub oder auch für die anstehende Jugendweihe der Tochter einer bereits verstorbenen Patientin. Mit 20.200 Euro wird die Ambulante Krebs- Beratungsstelle des SRH Wald-Klinikums unterstützt. Damit können den Patienten zu den Kernleistungen ergänzende therapeutische Kurse wie Sport- und Kunsttherapien angeboten werden. Insgesamt wurden gestern 30.500 Euro ausgeschüttet.

„Laufen mit Herz“ ist eine Initiative der DAK-Gesundheit und des Zabelgymnasiums zugunsten von krebsbetroffenen Familien. Seit dem Bestehen der Benefiz-Aktion 2003 ist eine Gesamtspendensumme von 490.255 Euro erlaufen worden.

Der nächste Spendenlauf wird am Mittwoch, dem 18. September 2019, im Stadion der Freundschaft stattfinden. Anmeldungen dafür werden ab Ende Mai möglich sein. „Die Lauf-Plätze sind seit Jahren voll“, freut sich Olivia Heiland von der DAK-Gesundheit über die gleichbleibend große Resonanz. Die DAK-Gesundheit, das Zabelgymnasium und der Förderverein Zabelgymnasium Gera laden die vielen engagierten Läufer und Spender wieder ein, soziales Engagement in der Stadt zu zeigen.

Quelle: OTZ

Schreibe einen Kommentar