Dieter Karius in der TLZ

Gera-Thränitz. Im Plan war er voriges Jahr schon. Der Spielplatz für Kleinkinder gleich neben dem Thränitzer Gemeindezentrum. „Bis Mai soll er fertig sein“, sagt jetzt Ortsteilbürgermeister Dieter Karius. Der Ortsteilrat will den sicheren Zaun finanzieren und dafür Firmen gewinnen. Beim Arbeitseinsatz im Frühjahr soll das meiste geschafft werden. Zwei der drei Federtiere – nein, kein Geflügel, sondern Schaukelsitze auf übergroßen Sprungfedern – seien schon jahrelang im Ortsteil eingelagert gewesen. Jetzt kommen sie an den Platz, wo noch die Futterkrippen stehen. Sie sollen nicht weggeräumt, sondern umgesetzt werden.

Dass der Bau des Spielplatzes drängt, begründet der Ortsteilbürgermeister mit den jüngsten Einwohnern. „Wir haben unserer 410 Einwohner gemeinsam mit Collis und Stern gehalten“, sagt er. Das liege daran, weil junge Leute Bauernhöfe der Großeltern übernehmen oder in der Thränitzer Siedlung neu gebaut haben. Die Idee, für die Kleinsten eine Ecke auf dem inzwischen gut frequentierten Mehrzweckplatz für Ballspiele und Tischtennis zu schaffen, verwarf man aus Sicherheitsgründen.

Dass die Förderung für den Breitbandausbau an Geras Stadträndern bewilligt wird, hofft Dieter Karius auch für die Firmen in Thränitz und Collis, die schon länger auf das schnelle Internet warten.

„Mir ist aber auch wichtig, dass wir mit den Anliegerstraßen weiterkommen, um Bürger nicht noch mehr zu verärgern“, sagt der 60-Jährige. Zur Einwohnerversammlung mit der Baudezernentin im März 2016 angesprochen, habe sich noch nichts getan. Die Löcher im Rasenweg und im Kirchholz werden immer größer seit die Baustelle des Wasserzweckverbandes Ende 2015 abgeschlossen wurde. Überlegt wurde schon, ob für den 100 Meter langen Rasenweg eine Eigeninitiative gestartet werde. „Die Stadt hat die mit Split bestreuten Wege abgenommen. Sie ist in der Pflicht“, meint Karius. Gleichzeitig erneuert er die Forderung, bei der künftigen Planung der Buslinien den Stern weiter anzufahren.

Sylvia Eigenrauch 10.01.17

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