Aufschlag bei bestem Beach-Wetter am neuen „Volleyball-Strand“ am Geraer Stadtrand
Baggern, schmettern, pritschen: Die Idee gab es in dem Geraer Ortsteil schon länger. Wie Firmeninhaber aus dem Ort nun halfen, das Projekt zu realisieren.
Bei bestem Strandwetter ist am Sonntag der neue Beachvolleyballplatz im Geraer Ortsteil Thränitz eröffnet worden. Standesgemäß wurde im Sand des neuen Thränitzer „Volleyball-Strandes“ gebaggert, gepritscht und geschmettert.
Sechs Teams nahmen an den Eröffnungsspielen teil, freut sich Ortsteilbürgermeister Matthias Diezel. Die Idee reicht schon Jahre zurück Das Projekt am Dorfrand, in unmittelbarer Nachbarschaft von Gemeindezentrum und Sportplatz, reicht bereits in die Amtszeit seines Vorgängers Dieter Karius zurück, sagt Matthias Diezel. Zunächst kam man hier aber nicht weiter. Erst als sich der Kultur- und Heimatverein bereit erklärte, das entsprechende Grundstück zu pachten und den Beachvolleyballplatz in Eigenleistung zu errichten, ging es doch vorwärts.
Als das geklärt war, hätten auch die Stadt und insbesondere der OB das Projekt unterstützt, sagt Diezel. „Zwei nette Firmen“, deren Chefin beziehungsweise Chef in Thränitz wohnen, hätten laut Matthias Diezel den Bau realisiert: ATR-Transporte aus Ronneburg und die Langenberger Linden-Apotheke. Thomas Adler, Inhaber von ATR-Transporte, ging es um die Aufwertung des Wohnumfeldes, wie er betont. Außerdem spielen seine Töchter Milli und Marie schon seit mehreren Jahren im Geraer Volleyballclub. Auch zum Pressetermin vorm Eröffnungsspiel trainierten die Schwestern mit Freundin Sophie auf dem neuen Beachfeld. „Es hat sich schon rumgesprochen“, sagt Thomas Adler.
Für Apotheken-Inhaberin Sandra Diezel steht nicht nur berufsbedingt die Gesundheit ganz weit oben, sagt sie. „Gesünder besser leben, das ist unser Leitspruch, dafür braucht es auch Bewegung“, sagt sie, und deshalb unterstütze sie das neue Sportangebot im Ort. „Sie sponserte das Material, wir haben gebaut“, beschreibt Thomas Adler die Arbeitsteilung für das 10 mal 20 Meter große Sandfeld mit Netz und Pfosten, das mit einer Spielfeldbegrenzung auf die offiziellen 8 mal 16 Meter Spielfläche markiert werden kann. Nun will man sich noch um Fördermittel für eine Abdeckung des Platzes bemühen, sagt der Ortsteilbürgermeister, der auch dem Kultur- und Freizeitverein angehört.
Auch Bänke sollen noch aufgestellt werden, die durch die Stadt schon bereitstehen würden. Grundsätzlich könne der Platz von jedermann genutzt werden, insbesondere sportbegeisterte Bewohner des Ortsteils und aus der Nachbarschaft sollen sich hier austoben können. Sollten größere Trainingsgruppen hier spielen wollen, würde sich der Kultur- und Freizeitverein über eine kurze Rückmeldung und natürlich auch über eine Spende zum Erhalt des Platzes freuen, so Matthias Diezel. Quelle: Marcel Hilbert
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