Änderung Verkehrsführung Brücke B92

Am Freitag, den 18. Juni 2021, erfolgt im Zuge des Brückenbauvorhabens Brücke B92/ Zoitzbergstraße eine Verkehrsumlegung. Dies ist erforderlich, um die Arbeiten am Brückenbauvorhaben abzuschließen. Ab Freitagmittag wird der Verkehr wie folgt geführt:

In Richtung Weida wird der gesamte Fahrzeugverkehr ab der „Star-Tankstelle“ auf der rechten Fahrspur geführt. Nach der Mittelstreifenüberfahrt, ca. 60 m vor der Brücke, fährt der Verkehr in Richtung Weida in der linken Fahrspur. Auf der rechten Fahrspur wird der Verkehr in Richtung Lusan geführt.

Aus Weida kommend wird der Verkehr auf der linken Fahrspur der Richtungsfahrbahn zum Zentrum geführt. Ebenfalls Richtung Zentrum, aus Lusan kommend, wird der Verkehr weiterhin auf einer Fahrspur geführt, die auf der B92 die rechte Fahrspur ist. Nach dem Brückenbauwerk wird der Verkehr auf eine Fahrspur zusammengeführt und bis zur „Star-Tankstelle“ über die stadtauswärtige Richtungsfahrbahn geführt. Grund dafür ist der Rückbau der bauzeitlichen Umfahrung auf dem Fahrschulgelände und der Anpassung des Übergangs von der neugebauten Straße auf den Altbestand.

Eine weitere Besonderheit entsteht für den Verkehr nach Lusan. Die erste Abfahrt hinter der „Star-Tankstelle“ wird für ca. 3 Wochen für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt. Der gesamte Verkehr nach Lusan wird über die Abfahrt nach der Brücke B92/Zoitzbergstraße geführt. Die Ampelanlage des Knotens Heeresbergstraße/Zoitzbergstraße wird dahingehend umprogrammiert, dass die gesamte „Grünzeit“ der Abfahrt Lusan den Linksabbiegern in Richtung Nürnberger Straße zugeschlagen wird. Grund dafür ist die notwendige Instandsetzung der Gleisüberfahrt an der Abfahrt Lusan. 

In Richtung B92 und Zwötzen wird der Verkehr auf der Zoitzbergstraße auf den beiden rechten Fahrspuren geführt. In Richtung Lusan wird der Verkehr über die mittlere Fahrspur (Linksabbiegespur) geführt. Das Linksabbiegen in Richtung Heeresbergstraße ist nicht möglich.

Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden um notwendige Akzeptanz und erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Bundesregierung wird Schüssel für Starlink bezahlen

SPACEX: Bundesregierung wird Schüssel für Starlink bezahlen

Schüssel gratis aus dem Steuertopf: Bundesminister Scheuer und Elon Musk hatten sich vor wenigen Tagen auf der Baustelle des Tesla-Werks in Brandenburg getroffen.

31. Mai 2021, 22:09 Uhr

Die Schüssel lässt sich einfach zusammenstecken.
Die Schüssel lässt sich einfach zusammenstecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Starlink von Spacex erhält Unterstützung von der Bundesregierung. Das Unternehmen von Elon Musk wird nach Informationen des Handelsblatts Haushalten in ländlichen Gebieten Gutscheine für Satelliteninternet zur Verfügung stellen. Das Programm läuft in wenigen Wochen an. „Bezuschusst werden sollen die Ausgaben für die Anschaffung der technischen Ausrüstung und Installation“, hieß es aus dem Bundesministerium für Verkehr.

Die Höhe des Zuschusses soll sich auf 500 Euro belaufen. Zuvor hatte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) von 200.000 Haushalten gesprochen, die gefördert werden können. Damit kann Starlink rein rechnerisch bis zu 100 Millionen Euro erwarten, es gibt aber auch noch andere Anbieter für Satelliteninternet.

„Die monatlichen Kosten für die Nutzung des Anschlusses werden vom Zuschuss nicht erfasst sein“, stellte das Ministerium klar. Monatlich verlangt Starlink 99 US-Dollar/Euro, die Hardware kostet einmalig 499 US-Dollar/Euro.

Starlink ist bestehendem Satelliteninternet überlegen

Dafür werden sehr hohe Datenraten geboten. Eine Volumenbegrenzung gibt es nicht. Da sich der Dienst noch in der Betaphase befindet, gibt es erhebliche Schwankungen bei der Datenübertragungsrate. Eine Messung der Bundesnetzagentur ergab am 16. April 2021 eine Laufzeit von 20 ms, einen Download von 278,56 MBit/s und einen Upload von 66,47 MBit/s.

Scheuer und Musk hatten sich vor wenigen Tagen auf der Baustelle des Tesla-Werks in Brandenburg getroffen und über das Projekt gesprochen.

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Tobias Miethaner, Abteilungsleiter beim Bundesverkehrsministerium, hat bereits im Oktober 2020 über eine Förderung von Satelliteninternet geredet. In weiteren Berichten war von einer halben Million Haushalten in abgelegenen Gebieten die Rede, die auf absehbare Zeit keinen schnellen Anschluss erhalten. Einen Vorschlag für die staatliche Förderung von Satelliteninternet für die Betroffenen haben der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) sowie das SPD-Wirtschaftsforum beim Digitalgipfel der Bundesregierung im November 2020 eingebracht. Hier wurde noch eine staatliche Förderung von 500 bis 1.000 Euro diskutiert.

In Gartenlaube eingebrochen

In der Zeit zwischen dem 20. und 21. Mai drangen unbekannte Täter in das Gartengrundstück einer 61-jährigen Frau in Collis ein, wie die Polizei jetzt mitteilte. Dort rissen der oder die Täter die Tür zur Gartenlaube auf.

Die Einbrecher stahlen den Wechselrichter von einer Photovoltaikanlage aus der Gartenlaube und entkamen unerkannt. Die Geraer Polizei hat die Ermittlungen zum Geschehen aufgenommen und nimmt sachdienliche Zeugenhinweise dazu unter Telefon 0365/82 90 entgegen.

Größte Baustelle für Thränitz bleiben die Anliegerstraßen

Gera-Thränitz Der Spielplatz am Gemeindezentrum in Thränitz soll dieses Jahr vervollständigt werden. Das Projekt wurde vom Ortsteilrat angekurbelt. Bereits seit rund zwei Jahren stehen erste Geräte und mehrere Sitzgelegenheiten. Jetzt seien auch weitere Spielgeräte, wie eine Rutsche und eine Schaukel von der Stadt Gera bestellt worden. „Bisher hing es leider immer am Geld“, berichtet der Ortsteilbürgermeister Dieter Karius.

Wann genau, die Arbeiten am Spielplatz beginnen, entscheide die Stadt. „Ich denke, dass das spätestens im Herbst erledigt ist. Wir fragen schon immer nach, damit es bei der Stadt ja nicht in Vergessenheit gerät“, so der Ortsteilbürgermeister.

Ein großes Problem, an dem Dieter Karius und der Ortsteilrat arbeiten, sei das langsame Internet in allen Teilen des Ortsteils. Besonders in Collis lasse der Ausbau zu wünschen übrig. „Gerade jetzt, in Zeiten des Homeoffice und Homeschoolings ist eine gute Internetverbindung wichtig“, so der Ortsteilbürgermeister. „Viele Städte haben gutes Internet und rüsten zusätzlich auf. Bei uns hingegen kann der Gastronom aus Collis nicht einmal W-LAN anbieten.“ Es seien dafür schon Fördergelder eingegangen. Einen konkreten Termin, wann mit dem Ausbau begonnen werde, gibt es noch nicht.

Die größte Arbeit machen dem Ortsteil Thränitz derzeit die Straßen. Die drei großen Anliegerstraßen in die jeweiligen Siedlungen müssen mindestens zwei Mal im Jahr durch das Tiefbauamt ausgebessert werden. „Spätestens ein Vierteljahr, nachdem ausgebessert wurde, sehen die Straßen wieder katastrophal aus“, beschreibt Dieter Karius den Zustand. Das Wasser könne aufgrund der Bauweise der Straße nicht ablaufen, da die Einläufe fehlen. Gerade in den Winterperioden sei das Problem stark ausgeprägt. Ohne die Arbeiten des Tiefbauamts würden viele Einwohner nicht auf ihre Grundstücke kommen. „Der Ortsteilrat und ich kämpfen schon seit Jahren“, sagt Karius, „Viele Bürger beschweren sich immer wieder. Doch ich kann da leider wenig machen. Das muss die Stadt Gera tun“.

Aufgrund der Pandemie musste das Maibaumsetzen auch in Thränitz abgesagt werden. „Ich hoffe aber, dass wir unser Herbstfest im Oktober oder November wieder feiern können“, erzählt Dieter Karius. Dort gebe es Live-Musik, ein Festzelt und viele verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder. Der Ortsteilbürgermeister spiele auch mit dem Gedanken, erstmals einen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. „Dieses Jahr konnte leider so wenig stattfinden. Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt der Gemeinschaft sehr“, so Karius.

Quelle OTZ

Schulanmeldung 2021

Schulanmeldungen für rund 800 zukünftige Erstklässler in Gera ab dem 2. Mai 2021

Vorgezogener Anmeldezeitraum für das Schuljahr 2022/2023, Anmeldung ausschließlich kontaktlos

 

Die Anmeldung für den Schulbesuch zukünftiger Erstklässler in einer Grund- oder Gemeinschaftsschule im Schuljahr 2022/2023 findet bereits ab dem 2. Mai 2021 statt und endet am 10. Mai 2021. Damit tritt eine Neuregelung des Landes Thüringen in Kraft, welche die Fristen für das Anmeldeverfahren der staatlichen Schulen des Freistaats neu geregelt hat. Im Vergleich zur früheren Regelung wurde dieser Zeitraum um rund sieben Monate von Dezember auf Mai vorgezogen.

 

Dies betrifft in Gera etwa 800 Kinder, die im Zeitraum vom 2. August 2015 bis 1. August 2016 geboren wurden und damit ab dem Schuljahr 2022/2023 schulpflichtig sind. Eltern müssen ihre schulpflichtigen Kinder zum Besuch der Schule anmelden und können über einen Erst- und Zweitwunsch innerhalb der Stadt Gera frei wählen, an welcher Grund- oder Gemeinschaftsschule sie ihr Kind anmelden. In Gera gibt es derzeit 11 staatliche Grundschulen. Erstmals ab dem Schuljahr 2022/2023 nimmt zudem die neu gegründete Thüringer Gemeinschaftsschule Ostschule Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen auf.

 

Pandemiebedingt findet die Schulanmeldung an einer staatlichen Grund- oder Gemeinschaftsschule für das Schuljahr 2022/2023 ausschließlich kontaktlos über den Postweg oder durch Einwurf der Anmeldeunterlagen in den Schulbriefkasten der Erstwunschschule statt. Eine persönliche Anmeldung in den Schulen oder per E-Mail ist nicht möglich. Dazu erhalten alle betroffenen Sorgeberechtigten in der Stadt Gera ab heute per Post das Anmeldeformular mit einem Merkblatt sowie ein Informationsschreiben des kinder- und jugendärztlichen Dienstes zur Schulaufnahmeuntersuchung.

 

Eine Übersicht über die Grund- und Gemeinschaftsschulen sowie alle wichtigen Informationen zur Anmeldung der Schulanfänger sind unter https://www.gera.de sowie im aktuellen Amtsblatt der Stadt Gera verfügbar.